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GEGIS, Gefahrgut-Informationssystem
GEGIS, das Gefahrgutinformationssystem
für den Hamburger Hafen wurde von DAKOSY im Auftrag der
FHH entwickelt und wird heute im DAKOSY-Rechenzentrum betrieben.
GEGIS
ermöglicht der Wasserschutzpolizei und der Feuerwehr
einen exakten und zeitgenauen Überblick über alle
Gefahrgutbewegungen zum, im und vom Hafengebiet.
Gefahrgutanmeldungen sind Pflicht
Seit 1997 ist die Hafensicherheitsverordnung
zu beachten, nach der alle am Gefahrguthandling beteiligten
Unternehmen (Linienagenten/Makler, Kaibetriebe) verpflichtet
sind, die von ihnen veranlaßten Gefahrgutbewegungen
elektronisch an GEGIS zu melden. Darüber hinaus gilt
die Anlaufbedingungsverordnung, nach der die Meldungen auch
an die zentrale Meldestelle des Bundes in Cuxhaven abzugeben
sind. Beide Verordnungen sind so harmonisiert, dass mit der
GEGIS-Anmeldung gleichzeitig die Meldung an Cuxhaven erfüllt
wird.
Regelwerke & Stoffdatenbanken
Für den Umgang mit Gefahrgut sind eine Fülle von
Vorschriften und Besonderheiten zu beachten. Daher sind in
GEGIS verschiedene Stoff- und Regelwerkdatenbanken integriert,
die den beteiligten Unternehmen und Behörden umfassende
Informationen und Hilfen zur Schadensbekämpfung bieten.
Die
Stoffdatenmodule informieren über die Einschätzung
der Gefahr bei Unfällen, Erste-Hilfe-Maßnahmen
und die Bekämpfung der Unfallfolgen. Die Regelwerke bieten
für alle Verkehrsträger (See, Straße, Eisenbahn,
Binnenschiff, Luft) Informationen zum Gefahrguttransport und
-umschlag (je Verkehrsträger) über Klassifizierung,
Kennzeichnung, Stoffeigenschaften und Verpackungsvorschriften.
Stowage
& Segregation
Hervorzuheben ist Stowage & Segregation. Dieses auch separat
verfügbare Regelwerk behandelt die Stau- und Trennvorschriften.
Der Kunde kann für beliebige Gefahrgüter sämtliche
Stau- als auch Trennvorschriften abrufen. Darüber hinaus
wird - grafisch unterstützt - geprüft, welche Gefahrgüter
zum Beispiel in einem Container zusammengestellt werden dürfen
und wann Trennvorschriften vorliegen.
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